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Über mich

Ich heiße Dorothea Isa Murri. 1969 wurde ich geboren. 

Als Kind hatte ich zwei Nahtoderlebnisse. Seither faszinieren mich der Tod, das Sterben und existentielle Fragen wie "Weshalb und wozu bin ich hier?" und "Wer bin ich wirklich?"

Ich ließ mich erst zur Primarlehrerin ausbilden und arbeitete zehn Jahre lang auf diesem schönen Beruf, zuerst in einem Blindenschulheim für mehrfach behinderte Blinde, später als Unterstufenlehrerin und dann als Lehrerin für fremdsprachige Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund. Während dieser Zeit wurde ich Mutter zweier Kinder, die heute erwachsen sind.

Meine existenziellen Fragen und die Suche nach dem Sinn des Lebens drängten mich ins Theologiestudium. So begann ich berufsbegleitend zu studieren. Zehn Jahre später stand ich mit meinem Abschluss da.

Ich bin sehr dankbar für die achtzehn  Jahre, während derer ich als Gemeindepfarrerin und Seelsorgerin arbeitete. Besonders viel über das Leben, über die Liebe und die wichtigsten Fragen des Lebens habe ich 2020 und 2021 gelernt, als ich die kirchliche Beratungsstelle Leben und Sterben in Bern aufund leitete.

Ich habe mich ständig berufsbegleitend weitergebildet.

2015 schloss ich die dreieinhalbjährige Trauma-Therapie-Ausbildung „Somatic Experiencing“ (SE) ab. Ich spezialisierte mich danach bei Peter Levine (dem Begründer von Somatic Experiencing) auf das Thema "Umgang mit Nahtoderlebnissen".

2018 machte ich in Findhorn (Nordschottland) die Ausbildung zur Spielleiterin für das Spiel der Wandlung.

2019 bis 2022 kniete ich mich begeistert erst in die Speaker-Ausbildung und danach in die Life Coach Ausbildung für integrales Coaching bei Veit Lindau rein.

Leonard Cohen singt in einem Lied: "There is a crack in everything, that's where the light gets in." Dort, wo ich mich habe knacken lassen, hat das, was ich Gott nenne, eine Chance, mich zu berühren. Dort, wo Menschen am zerbrechlichsten sind, spüre ich die Gegenwart einer unendlichen, bedingungslosen Liebe und das pulsierende Leben, das sich selbst immer wieder in neuen Umständen und Formen erfahren will. Diese, immer wiederkehrende, Erfahrung hat dazu geführt, dass ich heute den Tod nicht fürchte und mich bedingungslos und hingebungsvoll ins Leben hineinwerfe.

Ich bin glücklich, wenn ich Menschen ermutigen kann, ein Ja zu sich, zu ihrer Geschichte, zu ihrem Leben und zu ihrem Sterben zu finden. So gerne möchte ich alles, was ich in meinem bisherigen Leben gelernt habe, all das, was ich fürs Leben und fürs Sterben als nützlich erfahren habe, meinen Mitmenschen zur Verfügung stellen. Ich bin sicher, dass Menschen, die Frieden mit sich und mir ihrem Leben gefunden haben, dazu beitragen werden, dass diese Welt ein schönerer und freundlicherer Ort wird.

 
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